Winterurlaub „wie geschmiert“  

Tagsüber auf der Piste Sonne, Wind und Kälte, abends beim Après-Ski trockene Heizungsluft.

Folge: Das Gesicht brennt, spannt und juckt, die Haut ist schuppig und gerötet.

Die kalte Jahreszeit setzt unserer Haut gewaltig zu. Je kälter die Luft ist, um so geringer ist ihr Wassergehalt. Durch die niedrige Luftfeuchtigkeit im Freien und die trockene Heizungsluft wird den oberen Hautschichten Feuchtigkeit entzogen. Die großen Schwankungen zwischen Innen- und Außentemperatur sind ein weiterer Stressfaktor.

Wenn die freien Hautpartien nicht entsprechend geschützt werden, drohen lokale Erfrierungen. Eine weitere Gefahr im Skiurlaub sind die im Gebirge viel stärkeren UV-Strahlen der Sonne.

 

So schützen Sie sich vor Erfrierungen und Sonnenbrand:

  • Kälteschutz: beim Wintersport sollten Sie eine fetthaltige Pflegecreme benutzen. Zusätzlich sollten Feuchthaltesubstanzen wie Kollagen, Elastin, Harnstoff, Aloe oder Jojoba enthalten sein. Stark wasserhaltige Gele und Emulsionen sind ungeeignet. Tagsüber Fettcreme, nachts feuchtigkeitsspendende Creme!

 

Schutz für die Problemzonen (Lippen, Augen und Ohrmuscheln)

  • Lippen: Die Lippen besitzen weder Talg- noch Schweißdrüsen, so dass sie besonders leicht austrocknen. Um zu verhindern, dass die Lippen rauh, spröde und rissig werden, sollte man sie mit speziellen Lippenpflegeartikeln aus der Apotheke behandeln und für den Wintersport zusätzlich ein Präparat mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden.
  • Augen: Auch die Augen müssen vor den intensiven Sonnenstrahlen geschützt werden. Tragen Sie beim Skifahren eine qualitativ hochwertige Sonnenbrille, die nicht nur sichtbares Licht, sondern auch die schädlichen UV-Strahlen herausfiltert. Die empfindliche Haut rings um die Augen sollte mit einem Sunblocker geschützt werden.
  • Ohrmuscheln: Sie sind besonders von kältebedingten Durchblutungsstörungen bedroht. Tipp: keine Metallohrring auf der Piste tragen!

 

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