| Übersicht
der wichtigsten Haarprobleme
Die Haare
gehören zu den zellteilungsaktivsten Gebilden des menschlichen
Körpers und sind deshalb sehr empfindlich Beim diffusen
Haarausfall ist die Anagenphase der Haarzwiebel verkürzt, daß
Haar geht schneller in die Telogenphase über. Diese Haare fallen
im Gegensatz zu den anderen fest verankerten Telogenhaaren eher aus.
In der Regel kommt es nicht zu einer sofortigen Glatzenbildung, sondern
zu einer Ausdünnung des Haares. Beim androgentisch hervorgerrufenen Haarausfall spielt neben dem Alter und Androgenspiegel das Enzym 5-Alpha-Reduktase eine Rolle. Es katalysiert die Umwandlung von Testosteron in den aktiven Metaboliten Dehydrotestosteron DHT). Während die physiologische Glatzenbildung des Mannes keinen Kranheitswert hat, kann die der Frau ein Hinweis auf eine endokrine Erkrankungen sein. Nicht zu vernachlässigen ist auch die psychische Belastung der betroffenen Frauen. Beim vernarbten
Haarausfall kommt es zum Untergang von Haarfollikeln und damit zu einem
irreversiblen Haarausfall. Therapiemöglichkeiten: Da Haarausfall
wie oben erwähnt ein Hinweis auf endokrine Erkrankungen oder Stoffwechselerkrankungen
seín kann, müssen eventuell vorhandene Grunderkrankungen
behandelt bzw. ausgeschlossen werden. Auch auf eine vitamin- und mineralstoffreiche
Ernährung sollte hingewiesen werden. Ebenso wichtig ist es, auf
haarschädigende Mittel wie z.B.Dauerwellen, Haarfärbemittel,
UV-Strahlen oder zu heißes Föhnen aufmerksam zu machen. |